Der 1. Tag in London – Es ist geschehen, was geschehen ist!

Geplant war es Montag, den 26.07.2010, um 6:45 Uhr Ortszeit loszufahren.
Aber natürlich klappte das nicht, weil Flos Online-Check-In nicht funktionierte. Der will nämlich nach Indien, für ein vier-monatiges Praktikum. Siehe dazu: http://www.florian-rausch.de/indien/

So hieß es dann, es geht schon um 5:30 Uhr los.
Lori, Becks, Flo & Flos Eltern fahren nach Frankfurt – kommen am Flughhafen an – Flo checkt ein.

Doch dann!! … beim Einchecken von Lori und Becks passiert das erste Unglück: Becks, die Nudel, hat nicht gemerkt, dass ihr Perso abgelaufen ist (man ist das peinlich, das zu schreiben) und muss zur unheimlichen und beängstigenden Bundespolizei. Bei der sie erstmal von einem netten Polizisten verascht wird (á la ‚Nee, also da können Sie nicht nach London fliegen … nee Scherz, da kann ich was ausstellen’). Lori war ein bisschen ‚pissed off’. Zum Glück nicht zu lange ;).

Dann wars leider, leider soweit. Um 9 Uhr muss sich von Flo verabschiedet werden.
Tränenreich… mehr muss nicht gesagt werden.

Nach einem leckeren Frühstück im McDonalds machen sich Lori und Becks auf den Weg zum Gate.
Sie kommen an einem Duty Free Laden vorbei, wo es MAC Cosmetics gibt. Und schon gleich verliebten sie sich in diverse Lippenprodukte.
Doch gekauft wurde nichts! Dazu müssen erst noch Internetrecherchen betrieben werden.
Dann werden noch Zeitschriften und das neue (5.) Twilight Buch gekauft. Von jeder. Um es synchron lesen zu können.

Bei den ständigen Passkontrollen vergisst Becks ‚the noodle’ immer beide Pässe vorzuzeigen. Sie zeigt nämlich jedes Mal nur den vorläufigen ohne Bild. Nee nee nee…
Dann ists 11:20 Uhr und das Flugzeug setzt sich langsam mit den Schwestern in Bewegung.

Becks stirbt fast vor Angst und Lori blubbt sie mit Edward C und Vampir Philosophie zur Ablenkung voll.
Nach der Ladung – alle haben überlebt – muss noch eine halbe Stunde im Flugzeug gewartet werden. Den Captain haben zumindest Lori und Becks kaum verstanden. Obwohl er sich so ne Mühe gegegeben hat und sich dauernd entschuldigte, aber viel zu schnelles und nuscheliges Englisch sprach.
Kurz vorm Aussteigen bekommt Lori ihren Klapptisch nicht zu und der nette Nachbar, der eh dachte L&B haben sie nicht mehr alle, muss ihr helfen, indem er einfach die Seitenwände einklappt. Da fliegt wohl einer öfters!

Um 12:30 Ortszeit (eine Stunde Zeitverschiebung – sie sind nämlich schneller als die Zeit geflogen) dürfen sie endlich britischen Boden berühren.
Lori und Becks holen ihr Gepäck, diesmal alles ohne Probleme und wollen sich auf den Weg zum Hotel machen.

Beim Underground-Ticketkauf stellt sich heraus, dass der Weg zum Hotel suuper kompliziert ist, doch Lori und Becks stellen sich der Herausforderung!
Sie steigen ganze vier Mal um und finden dann einen netten Mann, der ihnen den restlichen Weg zu Fuß zum Hotel zeigt – im wahrsten Sinne des Wortes: er läuft die ganze Zeit vor ihnen her, wartet und zeigt die Richtung.
Vielen Dank, netter Mann.

So ca. 14:00 Uhr: Lori and Becks finally entered the hotel!
Aber STOP! The Journey ist noch nicht zu Ende.
Sie brauchen zum Einchecken ‚cash’ – haben aber nicht genug dabei (sie dachten, man bezahlt am Ende).
Also müssen sie eine Bank suchen, was sich als schwierigste Mission des ganzen Tages herausstellt. Es ist sozusagen ein Meisterquest.

Zwei Stunden lang irren Lori und Becks durch einen seltsamen indischen Stadtteil von London (Hallo Flo, was ist da schiefgelaufen?!), aber keiner gibt ihnen Geld. Sie werden nur dauernd auf die ‚Barclays’ Bank geschickt, die immer ‚nur 5 Minuten’ weit weg ist. Ha!
Aber sie sehen sogar einen indischen Tempel aus Holz oder ähnlichem Material.
Sie sind schon so fertig mit den Nerven, dass sie in gewohnter Lori & Becks Manier spontan ein kleines London-Hass-Lied erfinden:
(Melodie von „I’m walking“)
„We want to die – here and now.
We want to die – and kill you all.
We want to die – we hate this fucking town!“

Am Ende wird jeder zweite Passant gefragt, wo diese ****** Bank ist und tatsächlich finden sie sie.
Beide heben jede Menge Geld ab und Lori lässt beim Versuch ihren Geldbatzen unauffällig im Portemonnaie verschwinden zu lassen, gefühlte 100 Scheine auf den Boden fallen.
Fail.

Völlig fertig, aber glücklich über das Geld, machen sie sich auf den Rückweg und kaufen dabei ein Kiosk leer. Die Beute: Bier, Smirnoff-Ice, Chips und Schokolade (Maltesers white *yummi*) – was brauch man mehr?!
Um 17 Uhr kommen sie fix und fertig und nass geschwitzt im Hotel an und können endlich einchecken.
Für den Rest des Abends heißt es: chillen, essen, britisches Fernsehen gucken (LOL – ‚der Schwächste fliegt’ auf englisch) und Erlebnisse schriftlich festhalten.

Lori ist total übermüdet und wird immer verwirrter. Sie hat – nach eigener Aussage – durch den Stress 10 neue Falten gekriegt…

Fazit: Londoner sind sehr nett und hilfsbereit.
UND: Bei Lori & Becks wird’s halt echt nicht langweilig!

2 Kommentare zu „Der 1. Tag in London – Es ist geschehen, was geschehen ist!

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