Der 2. Tag gamescom – ‚Diebesbande und Buffet-Banditen‘

Donnerstag, 18.08.2016

Kaum beginnt der Tag, sitzen Lori und Becks auch schon im 2k Business-Stand und frühstücken Schokolade und Popcorn – das Frühstück für echte Gamer. Gestärkt und mit leichtem Zuckerschock nehmen sie ihren Termin wahr und lassen sich Sid Meier’s Civilization VI präsentieren. Schon wieder ein Spiel, was gar nicht auf ihrem Wunschzettel steht, aber auf der gamescom sind die beiden ja bekanntlich für alles offen. Leider haben sie nicht so richtig zugehört (Müdigkeit und Zuckerschock, uiuiui) und wollen über das Spiel keine Gerüchte im Internet verbreiten. Auf jeden Fall trifft man im neuen Civ viele alte Bekannte, so wie neue Gesichter und muss sich die Wahl seiner Staatsangehörigkeit gut überlegen, denn jedes Land bringt einen anderen Vorteil mit sich. Außerdem ist neu, dass man den Sieg auch friedlich durch die Anzahl der Religionsfanatiker erlangen kann oder so ähnlich. Beim Anzocken bewundern sie die schöne Optik und die Liebe zum Detail. Auch wenn Becks und Lori ansonsten keine Ahnung vom Spiel haben, die anderen Mitstreiter sind jedenfalls ziemlich überzeugt.

bestes Shirt der gamescom, danke Sia äh Sid
Weil es sich bei 2k so gut aushalten lässt, überbrücken die beiden Schwestern dort ihre Zeit bis zur MafiaIII-Präsentation. Das Ambiente im Vorführraum ist genau so thematisch passend wie im Vorjahr. Zum Einstieg gibt es einen kleinen Film, der die Zuschauer nach New Bordeaux mitnimmt, dem Ort, in welchem Clay Lincoln in Mafia III sein Unwesen treibt. Seine pulsierende Heimatstadt leidet unter Korruption, Drogengeschäften und der Mafia, doch Lincoln stellt sich dagegen und lässt die Köpfe (Beine, Arme) rollen. Im Live-Gameplay bekommt man davon einen blutigen Einblick und der anschließende Trailer macht Lust auf ein paar gewinnbringende Heists. Zur Belohnung bekommen sie noch einen FastPass für die Pöbel-Area, um dort noch mal das Gleiche zu sehen – aus Prinzip.

Becks und Lori im Mafia-Wohnzimmer

Seit die Overwatch-Liebe auf der letzten gamescom erwachte und Lori & Becks den Blizzard-Bestseller im Mai 2016 käuflich erwarben, haben sie es so gut wie jeden Tag an den heimischen Rechnern gezockt. Diese Tradition – man könnte sie auch Sucht nennen – führen die beiden selbstverständlich auch auf der diesjährigen gamescom fort. Lange Rede, kurz Sinn: auf zur Halle 7 – die tägliche Dosis Overwatch abholen. 
An dieser Stelle ganz viel Lob an Blizzard, sie schaffen mit einem Spiel, was schon erschienen ist, das, was die anderen Publisher mit ihren brandneuen Games leider versäumen: Sie geben den Messebesuchern eine Map, die erst im September erscheint („Eichenwalde“) und zusätzlich noch einen Mini-Winnie als Geschenk. Da lohnt sich doch auch eine Anstehzeit von drei Stunden (Zeitangabe ohne Gewähr, Lori und Becks müssen ja nie warten). Ein pupsiger CoD-Trailer stinkt dagegen einfach ab.

*_*
Snack-Time! Zocken macht hungrig und bei irgendeinem Business-Stand gibt’s leckere Maultaschen, das lassen sich die beiden immer hungrigen Schwestern nicht 2x sagen. Gut gestärkt marschieren sie zu Dreadnought, um ein bisschen mit den Leutchen von Yager über die neuesten Neuerungen zu plaudern und wie wild im Weltraum rumzuballern. Das macht nämlich auch dieses Jahr wieder fun oh fun.

lecker Dreadnougat
Wie sich herausstellt, ist South Park: The Fractured But Whole in aller Munde und der neuste Shit. Im Ubisoft-Booth können sich ‚Freiwillige‘ ein besonderes Schmankerl gönnen und mit der Nosulus Rift ganz tief in den Genuß von New Kids Püpsen abtauchen. Im wahrsten Sinne des Wortes. ‚No thanks‘ sagen Becks und Lori, sie schauen sich Trailer und Gameplay lieber in 2D an. Wer Fan des ersten Teils war, kommt definitiv auch im Nachfolger auf seine Kosten. Die Schwestern gehören nicht zu dieser Fan-Gemeinde, „Habt ihr auch die Nosulus Rift ausprobiert?“ ist übrigens auf Platz 1 der am häufigsten gestellten Fragen an Lori und Becks während und nach der gamescom. Warum hat das nur vorher niemand erwähnt?
Wortwitze, überall schlechte Wortwitze

Goodie: Das Stalkerbild.

Hate: Pöbel ist ein abschätziger, pejorativer Ausdruck für das „gemeine Volk“. (Quelle: Wikipedia)

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